Wie Frauen in der Baubranche ihren Mann stehen

Im männerdominierten Baugewerbe überzeugen Mitarbeiterinnen mit weiblichem Feingefühl.

 

Noch immer ist das Baugewerbe eine Männerdomäne. Doch die beiden Heckmann Bauunternehmungen sind bestrebt dies zu ändern. Neben der praktischen Arbeit auf der Baustelle gibt es bei uns auch technische Berufe, die immer stärker von Frauen besetzt werden. Bei uns sind Frauen als Bauzeichnerinnen für Architektur und im Tief- und Straßenbau seit vielen Jahren angestellt. In diesem Beruf wird auch seit über 30 Jahren ausgebildet. Hinzugekommen sind weitere Berufsfelder wie die Assistenz der Bauleitung, Bautechnikerin, Ingenieurinnen im Vertrieb von Gewerbebauprojekten, in der Bauleitung und Kalkulation als auch in der Vermessung als Vermessungstechnikerin. Frauen sind somit bei uns in den technischen Abteilungen längst keine „Exotinnen“ mehr.

Willkommen sind auch Werkstudentinnen die Bauingenieurwesen studieren und ihr theoretisches Wissen im Unternehmen in die Praxis umsetzen möchten.

Baufortschritt K1 Willingen

Es geht voran an der neuen Liftanlage K1 Köhlerhagen

Von der Liftgemeinschaft Köhlerhagen GmbH & Co. KG erhielten wir den Auftrag als Generalunternehmer sämtliche Erd- und Stahlbetonarbeiten sowie den Bau der Berg- und Talstation auszuführen.

Zum Umfang gehören neben dem Bau der beiden Stationen auch die Erd- und Stahlbetonarbeiten für alle Mastfundamente, die Verlegung sämtlicher Versorgungsleitungen sowie der Bau von Tunnelprofilen zur Verkehrsführung und Leitung der Hoppecke.

Seit Beginn der Bauarbeiten hat sich viel getan. Fast alle Stützen stehen bereits, die Tunnel sind fertig bzw. vor dem Abschluss und an der Berg- und Talstation laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Hier nun einige Bilder vom aktuellen Stand.

 

 

Hier ein Video der Liftgemeinschaft Köhlerhagen (Drohnenflug über die Baustelle)

Besuch der IFAT in München

Zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen der Bernhard Heckmann Bauunternehmung Hamm und der Sanierungstechnik Dommel besuchten wir in der vergangenen Woche die IFAT in München.

Diese Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft beeindruckte mit über 3.300 Ausstellern aus 58 Ländern sowie mehr als 141.000 Besuchern aus 160 Nationen.

Vor Ort konnten wir uns bei den verschiedenen Herstellern über die neuesten Technologien informieren und austauschen. Darüber hinaus besuchten wir selbstverständlich auch die Messestände unserer Lieferanten.

Eine schöne Abwechselung vom Arbeitsalltag und gleichzeitig die Möglichkeit sich untereinander besser kennen zu lernen.

 

K1 Köhlerhagen Willingen

Heckmann Bau Brilon erhält Auftrag zum Bau der neuen Sesselliftanlage K1 Köhlerhagen in Willingen

Von der Liftgemeinschaft Köhlerhagen GmbH & Co. KG erhielten wir den Auftrag als Generalunternehmer sämtliche Erd- und Stahlbetonarbeiten sowie den Bau der Berg- und Talstation auszuführen.

Zum Umfang gehören neben dem Bau der beiden Stationen auch die Erd- und Stahlbetonarbeiten für alle Mastfundamente, die Verlegung sämtlicher Versorgungsleitungen sowie der Bau von Tunnelprofilen zur Verkehrsführung und Leitung der Hoppecke. Das gesamte Prokekt soll pünktlich zum Start in die neue Wintersaison abgeschlossen sein.

Wir freuen uns auf diese spannende Aufgabe.

Aktuelle Informationen und Baustellenbilder finden Sie in Zukunft auf unserer Homepage sowie HIER.

 

Ausbildungsbörse Brilon

Am 01. März 2018 waren wir wieder auf der Briloner Ausbildungsbörse vertreten

Diese wurde zum ersten Mal gemeinsam von den Städten Brilon und Olsberg in der Briloner Schützenhalle ausgerichtet. Ebenfalls zum ersten Mal hatten wir dadurch die Möglichkeit uns auch auf dem Außengelände zu präsentieren. Diese Chance haben wir gerne genutzt und neben einem Radlader und Bagger auch unseren Fertiger Vögele 1803-i dort den interessierten Jugendlichen vorgeführt. Trotz eisiger Temperaturen zogen die Maschinen Jugendliche aus der Halle zu unseren Kollegen am Außenstand.

Insgesamt päsentierten 105 Firmen über 150 verschiedene Berufe. Am Vormittag waren ca. 900 Schüler/innen verschiedener Schulformen in der Halle und nutzten rege das Angebot. Nachmittags war die Börse dann allen Interessierten zugänglich.

 


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Freisprechung der Auszubildenden

Am 24. August 2017 wurden 6 gewerblich-technischen Auszubildenden im feierlichen Rahmen und nach erfolgreicher Prüfung der Gesellenbrief übergeben.

Der Tag der Freisprechung stellt den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung dar und ist ein wichtiger Schritt für das weitere Berufsleben. Die freigesprochenen Auszubildenden haben eine spannende und vielseitige Zeit in der Ausbildung erlebt. Vor ihnen liegen neue Herausforderungen in ihren neuen Bereichen bei der Unternehmensfamilie Heckmann, die für die frischgebackenen Gesellen ein attraktiver Arbeitgeber ist. Zurückblickend haben die jungen Leute eine enorme Entwicklung im Laufe ihrer Lehrjahre gemacht. Aber auch nach der abgeschlossenen Berufsausbildung gilt das Motto: „Man lernt nie aus“. Über die Prüfungsergebnisse freuen sich besonders die Geschäftsführer Martin Karnein, Werner Schmidt, Wolfgang Püschel und Christoph Leyers.

Die Gesellenprüfung bestanden haben Nico Busch (Straßenbauer) und René Platte (Beton- und Stahlbetonbauer) – Ausbildungsbetrieb: Heckmann Bau, Brilon;
Adrian Tyszkiewicz (Straßenbauer), Florian Funck (Straßenbauer), Mustafa Eren (Kanalbauer) und die beiden Industriekauffrauen Jennifer Brandt, Christine Derksen – Ausbildungsbetrieb: Bernhard Heckmann, Hamm;
Lukas Wycisk und Mouniam Bouslama (Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice) – Ausbildungsbetrieb: Sanierungstechnik Dommel

Aus terminlichen Gründen konnten jedoch nicht alle „ehemaligen“ Auszubildenden an der Veranstaltung teilnehmen. Die feierliche Freisprechung fand in der Gaststätte Hagedorn am Bockumer Weg statt.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Heckmann-Galarie

 

Poliertag

Da ein Betriebsausflug das ideale Event ist, um bei der Belegschaft für gute Stimmung zu sorgen, unternimmt die Geschäftsleitung der Heckmann Unternehmensfamilie mit den Bauführern, Technikern und Polieren alle zwei Jahre einen eintägigen Betriebsausflug, den sogenannten Poliertag. Der fand in diesem Jahr am 13.05.2017 statt. Da das Unternehmen auch ständig wächst, dient er auch zum gegenseitigen Kennenlernen aller verantwortlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Bauprojekte und der einzelnen Firmen innerhalb der Unternehmensfamilie. In diesem Jahr hat die Heckmann Bau GmbH & Co. KG aus Brilon die Gestaltung des Tages übernommen. Der Tag war gliedert in einen fachlichen und einem geselligen Bereich.
Gegen 7.00 Uhr begann die Reise mit dem Busunternehmen „LippeBus“ in Richtung Rüthen zur ersten Werksbesichtigung, wo wir auch unsere Kollegen aus Brilon begrüßen durften. In Rüthen besuchten wir die Firma „MeisterWerke“ Schulte GmbH. Dort gab es ein kleines Frühstück und Herr Schulte Senior führte uns anschließend über das Werksgelände des Unternehmens.
Unser zweites Reiseziel war die Firma Egger Holzwerkstoffe in Brilon, bei der wir einen ausgiebigen Betriebsrundgang machten. Zwei Mitarbeiter der Firma Egger führten uns in zwei Gruppen durch das Werksgelände. Es war interessant zu erfahren, wie die Herstellung eines der wichtigsten Plattenwerkstoffe für den Möbel- und Innenausbau von statten geht und zwar die Herstellung der Spanplatte bzw. der MDF-Platte. Nachdem die Besichtigung abgeschlossen war, wurden wir von der Heckmann Bau Brilon in ihrem Verwaltungsgebäude zu einem kleinen Mittagsimbiss eingeladen.
Da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, besichtigten wir noch die FIS Weltcup Großschanze in Willingen. Auch diese Besichtigung erfolgte mit einem fachkundigen Fremdenführer.

Zum Abschluss des interessanten und abwechslungsreichen Tages kehrten wir zum gemütlichen Beisammensein in die Dorfalm in Willingen ein. Dort wurden wir bestens mit Speis und Trank versorgt. Die Heimreise traten wir dann gegen 19.30 Uhr an.

Unser Dank gilt unseren Firmenchefs und allen, an der Organisation und Durchführung des Poliertages beteiligten Personen.

 

Link zur Bilder Galerie: https://www.heckmann-bau-brilon.de/galerie/

 

Ein Gespräch mit Martin Karnein

Mitten in der Baukrise entschlossen sich die Führungskräfte der Firma Heckmann, mehr Energie in die Wertschätzung von Mitarbeitern und Kunden zu investieren. Martin Karnein, geschäftsführender Gesellschafter, erzählt von einem ungewöhnlichen Weg zu Wachstum und Erfolg.

Welche Rolle spielen Werte in Ihrem Unternehmen?
Die Wertschätzung der Mitarbeiter und der Kunden sind Grundlage unseres Erfolgs. Nur wenn ich die Mitarbeiter wertschätze, kann ich sie erreichen, ihre Herzen öffnen, kann ich sie führen. Ähnliches gilt für unsere Auftraggeber. Wir müssen herausfinden was dem Kunden wichtig ist. Es geht nicht nur um Beton und Stahl, das kann er an jeder Ecke kaufen. Der Kunde muss spüren, dass wir uns mit seinem Produkt intensiv auseinandersetzen und er so seine eigenen Ziele besser erreichet.

Wie sind Sie zu diesen Überzeugungen gekommen?
In der Baukrise vor etwa 15 Jahren haben viele Bauunternehmen gejammert und ihre Mitarbeiterzahl immer weiter verringert. Wir haben die Mitarbeiter gehalten, aber am Anfang mit gejammert. Irgendwann ist uns aufgefallen, dass es so nicht geht. Wir können den Markt nicht ändern. Wir müssen uns selbst ändern, und zwar konsequent.

Wie sind Sie das angegangen?
Wir haben Leitlinien für den Umgang mit Kunden und Führungsgrundsätze formuliert. Und daran halten wir uns. Die Führungsmannschaft besucht regelmäßig externe Arbeitskreise bei dem Bauberater Dr. Rüdiger Weng. Letztens waren wir noch gemeinsam in einem Kloster, wo wir uns mit Führungsgrundsätzen der Benediktiner beschäftigt haben. Es geht jedoch nicht nur um Führungskräfte. Regelmäßig veranstalten wir „Poliertage“ und „Azubitage“. Jeder von uns muss die Unternehmenskultur verstehen und mittragen. Das Wort „Gilt“, das wir vor einigen Jahren über unsere Arbeit gestellt haben, fasst unseren Anspruch treffend zusammen. Das „Gilt“ gilt für alle und alles. Für Termin- und Kostensicherheit. Und dafür, dass ich auch als Chef nicht unentschuldigt zu spät komme.

Sie wurden 2015 und 2016 als „Bauunternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Was waren die Gründe der Jury?
Ein wichtiger Aspekt war unsere Kundenorientierung. Die Bauindustrie ist jahrzehntelang trainiert worden, Vertragsbedingungen hart auszulegen. Das führte zu unentwegtem Streit mit den Auftraggebern. Wir haben gelernt, dass das Unsinn ist. Wir wollen eine Kultur der Zusammenarbeit. Unsere Bauleiter lernen, wie man einen Konflikt schlichten kann. Die meisten Kunden wollen keinen Streit, sondern einfach fair behandelt werden. Mit Transparenz und Ehrlichkeit sind wir besser gefahren.

Hängt das nicht auch vom Auftraggeber ab?
Wir suchen uns Kunden die mit uns auf Augenhöhe sind. Bei Kunden wie Daimler-Benz stünden wir riesigen Einkaufsabteilungen gegenüber, da besteht kein Gleichgewicht. Wir brauchen mittelständische Kunden, die genauso ticken wie wir. Zu denen wir auch sagen können: Mensch, wir haben da ein Problem. Ich kann den Entscheider erreichen, wie der Kunde auch bei uns den Entscheider erreichen kann. Das ist wichtig. Mit Kunden, die ganz andere Strukturen haben, funktioniert das nicht.

Bei 430 Mitarbeitern bilden Sie 60 junge Menschen aus. Das ist eine Quote von 6:1, die höchste der nordrhein-westfälischen Baubranche. Warum?
Wir wollen die wesentlichen Arbeiten mit unseren eigenen Mitarbeitern leisten. So können wir unser Qualitätsansprüche und unsere Unternehmenskultur schon den jungen Leuten im Denken und Handeln vermitteln. Die meisten, die wir übernehmen, bleiben dann auch bei uns.

Es gibt Unternehmen, die sich bei der Ausbildung zurückhalten…
Ja, es gibt Unternehmen, die jammern: Die jungen Leute seien nicht ausbildungsfähig, die hätten kein Benehmen, könnten gar nichts. Das ist Unsinn. Viele sind frustriert von der Schule und auch in dem einen oder anderen Fach schwach. Aber es sind trotzdem tolle Menschen. Dann müssen wir uns eben ein bisschen mehr Mühe geben. Im Winter, wenn wir nicht arbeiten können, geben die Poliere den jungen Menschen Nachhilfeunterricht. oder wir schicken sie samstags zur Nachhilfe zum Kolping-Bildungswerk. Da muss man sich ein bisschen kümmern.

Wie finden Sie einen Draht zu den jungen Leuten?
Am Samstag vor Ausbildungsbeginn laden wir die neuen Azubis mit ihren Eltern zu uns ein. Wir stellen die Unternehmensfamilie vor, gehen über den Bauhof und zeigen ihnen, wie der Ablauf funktioniert. Die Eltern sollen stolz darauf sein, dass ihre Kinder bei uns lernen. Außerdem veranstalten wir alle zwei Jahre einen Azubitag mit einem fachlichen Teil am Vormittag und viel Spaß
am Nachmittag. Dieses Jahr haben wir die Firma Funke mit ihrer Kunststoffrohrproduktion besucht und sind dann Kanu gefahren. Da paddeln wir alle gemeinsam und ich fühle mich an meine Zeiten als Pfadfinder erinnert. Das tut mir richtig gut. Wenn ich dann im Bus sitze, hinter mir 50 junge Menschen, denke ich: Toll! Mit solchen jungen Menschen kann die Zukunft doch nur gut werden!

Im Rietzgartenviertel errichten Sie neue Wohnungen. Bevor Sie das ehemalige Schwesternwohnheim dort abgerissen haben, stellten Sie es kostenlos als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung. Warum?
Ursprünglich wollten wir kurzfristig mit dem Abriss beginnen. Als die Menschen jedoch hier ankamen, haben wir geschaut, ob wir noch ein Zeitfenster haben. Hatten wir. Für die gesamte Führungsmannschaft war sofort klar, dass wir das Gebäude kostenlos zur Verfügung stellen. Für uns wäre es unanständig, in solch einer Situation an den Problemen anderer Menschen Geld zu verdienen.

Wollen Sie auch Flüchtlinge ausbilden?
Ich bin ehrenamtlich bereits seit vielen Jahren Vorsitzender für Berufsbildung in der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen, seit drei Jahren auch im deutschlandweiten Hauptverband als Vorsitzender für das Thema zuständig. Wir haben in NRW Ausbildungszentren in Hamm, in Essen und in Kerpen. Die dienen uns als Navigatoren, dort werden junge Flüchtlinge zuerst über die Sprache an die Berufe herangeführt. Wenn sie so weit sind, werden wir auch junge Leute in Ausbildung nehmen.

 

Quelle: Wirtschaft | INFORM, Ausgabe Dezember 2016

Heckmann erneut „Bauunternehmen des Jahres“

Zweifacher Sieg im Hoch- und Tiefbau

Die Firma Heckmann wurde erneut als „Bauunternehmen des Jahres“ ausgezeichnet – diesmal in der Kategorie Tiefbau (gU)

Düsseldorf. Am Dienstag, 28. Juni, wurde Heckmann in Düsseldorf als „Bauunternehmen des Jahres 2016“ in der Kategorie Tiefbau größere Unternehmen (gU) ausgezeichnet. 2015 erhielt das Unternehmen die begehrte Auszeichnung bereits in der Kategorie Hochbau (gU). Der Wettbewerb wird einmal im Jahr vom Fachmagazin tHIS und der TU München ausgelobt. In verschiedenen Kategorien zeichnet die Jury jeweils ein deutsches Unternehmen aus, das Hervorragendes geleistet hat.

Für Martin Karnein, Heckmann Geschäftsführer aus Hamm, war die Gratulation der Jury daher fast schon eine vertraute Geste. Was die Freude keineswegs schmälerte: Wieder waren Karnein und Kollegen mit dem Bus angereist, um möglichst viele Mitarbeiter an der Ehrung teilhaben zu lassen. „Jeder Einzelne aus der Heckmann-Familie, bis hin zu unseren Auszubildenden, hat zu diesem Erfolg beigetragen“, sagte Karnein und wirkte dabei, als hätte er am liebsten alle 425 Mitarbeiter mit zum Empfang nach Düsseldorf genommen.

Die Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG ist eine mittelständische Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm arbeiten rund 330, in Brilon 95 Mitarbeiter. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Unternehmensfamilie Heckmann Umsätze und Mitarbeiterzahl etwa um ein Drittel steigern und sich zuletzt mit großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau etablieren.

Nachdem im letzten Jahr die Jury die Kundenorientierung des Unternehmens hervorhob, erhielt Heckmann den Preis in diesem Jahr vor allem für sein Engagement in der Personalentwicklung und Mitarbeiterführung sowie für seine Unternehmensstrategie. Was für Martin Karnein eng zusammenhängt: „Die Kunden sind zufrieden mit uns, weil sie sich auf unsere Arbeit hundertprozentig verlassen können: Termine und Kosten werden wie vereinbart eingehalten, Kundenwünsche berücksichtigt. Das können wir nur leisten, weil wir mit eigenen, gut qualifizierten, engagierten und verantwortungsvollen Mitarbeitern für unsere Kunden da sind.“

Dass gute Mitarbeiter nicht vom Himmel fallen, sondern ausgebildet und motiviert sein wollen, war der Firma Heckmann schon bewusst, bevor der Rückgang an Nachwuchskräften die Branche aufschreckte. Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 gilt Heckmann bereits seit vielen Jahren als vorbildlich in der Branche. Aktuell sind von den 425 Mitarbeitern 52 Auszubildende. Zwei von ihnen befinden sich im Dualen Studium, absolvieren also gleichzeitig eine Ausbildung zum Straßen- bzw. Kanalbauer und ein Bauingenieur-Studium.

„Wir wollen die Besten“, sagt Karnein und sucht sie bereits in den Schulen. Mit unterschiedlichen Schulen hat das Unternehmen Kooperationsvereinbarungen unterschrieben. In diesem Rahmen werden unter anderem Praktika angeboten. Zum Start einer Ausbildung werden alle neuen Auszubildenden mit ihren Eltern in den Betrieb eingeladen. „Ich möchte, dass die jungen Menschen von Anfang an stolz auf ihr Unternehmen sind und sich damit identifizieren“, begründet Karnein diese Aktion. Zusätzlich wird alle zwei Jahre ein „Lehrlingstag“ veranstaltet, wo alle Auszubildenden der zwei Standorte gemeinsam etwas unternehmen, dieses Jahr waren es zum Beispiel eine Kanutour und ein Grillfest.

Die Strategie des Unternehmens: „Von Anfang bis Ende aus einer Hand.“, wurde von der Jury ebenfalls gelobt. Das Leistungsspektrum reicht vom Kanal- und Straßenbau über die Sanierung, bis hin zur Projektentwicklung im Wohnungsbau. Zusätzlich hilft die Kompetenz im Hoch- und Tiefbau, Schwierigkeiten bereits in der Planungsphase vorauszusehen und in der Bauphase zu vermeiden. Durch die breite Aufstellung, hat sich Heckmann als klassischer Baudienstleister etabliert.

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